Ende Gelände Bochum, das Soziale Zentrum – Die Bochumer linke Szene und ihre Vergewaltigungskultur

Inhaltshinweis:Transfeindlichkeit, Sexualisierte Gewalt, Diktatur, Mord, Folter, linke Menschenfeindlichkeit

Weiterer Hinweis: Der Text ist etwas länger und aufwendig geworden wir haben ihn zunächst Teilweise veröffentlicht nun ist fertig. Ggf. gibt es aber nochmal kleinere redaktionelle Änderungen.
Der Text bezieht sich nur auf Ende Gelände Bochum nicht das Ende Gelände Bündnis insgesamt.

Kurzsammenfassung:

In unserer Veröffentlichung geht es um sexualisierte Gewalt in der Bochumer Linken Szene bzw. Nicht-Umgang oder missbräuchlichen Umgang damit.

Der Text gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil geht es um die Verbindung vom Sozialen Zentrum (SZ) Bochum und Ende Gelände (EG) Bochum mit der Gruppe Rotes Ruhrgebiet. Das Rote Ruhrgebiet bzw. der Ableger Cay und Nelken waren an Vergewaltigungen in der Linken Bochumer Kneipe Neuland beteiligt. Das haben wir bereits kurz dargestellt. Wir veröffentlichen nun Aussagen einer Person aus dem SZ-Umfeld, nach der bewusst, trotz Scheiterns des Awarnessprozesses, mit dem Roten Ruhrgebiet zusammengearbeitet, ihm ein Raum im Sozialen Zentrum geboten wurde. Die Aussagen zeigen auch das Weltbild auf, aus welchem heraus dies geschah.

Das Rote Ruhrgebiet war gemeinsam mit Ende Gelände Bochum außerdem an mindestens

einem Awarnessprozess beteiligt – nachdem klar war, was im Neuland geschehen ist.

In Teil 2 sprechen wir darüber, dass Ende Gelände Bochum und Soziales Zentrum kurz danach Vorwürfe sexualisierter Übergriffe konstruiert haben, um eine politisch unliebsame Person anzugreifen und mundtot zu machen. Konstruiert heißt, das die vermeintlich betroffene Person diese Vorwürfe nie geäußert hat.

Wir veröffentlichen dazu, in Absprache, deren Statement und weitere Aussagen von zwei Personen, bzw. der Gruppe Ende Gelände Bochum, die deren Motivation eine Rachekampagne vorzunehmen zeigen. Es wird dabei klar, es geht um Differenzen in der Weltsicht, sowie persönliche Eitelkeiten.

Die Person, welche betroffen ist von den Übergriffen durch Ende Gelände und deren Familienmitglieder sind selbst Überlebende sexualisierter Gewalt. Folgend auf unsere erste Veröffentlichung zur Zusammenarbeit von Sozialem Zentrum und Rotem Ruhrgebiet schrieb das Soziale Zentrum eine Mail an diverse Gruppen und Projekte und warf der Person Übergriffe vor und der Linken Szene Bochums schaden zu wollen. Dabei wurden Daten bzw. vermeintliche Daten der Person an eine undefinierte Öffentlichkeit verschickt. Es kann klar von einem Doxingversuch gesprochen werden. Außerdem kam es in Folge der Hetze zu einer Mordrohung durch das Umfeld von Ende Geländ Bochum. Zwei Personen von Ende Gelände Bochum sperrten außerdem bewusst die falsch-beschuldigte Person in einem Hinterhof ein. Alles weitere und genaueres dann im Haupttext.


Das SZ Bochum: Ein noch abgründigerer Abgrund und Verbindungen zur Gewalt im Neuland

Eigentlich wollten wir einen anderen und längeren Artikel veröffentlichen. Es wäre dabei um ein Hausverbot, Mobbing, das Soziale Zentrum und die Oval Office Bar, welche das Konzept „Awarness“ bzw. „Awarness“-Konzept benutzen, oder missbrauchen; um Menschen mundtot zu machen und Übergriffe zu decken (auch wenn wir slsbt lieber Konzepte wie Community Accountability nutzen) gegangen.

Auch wenn der Abgrund schon tief genug scheint, die Bochumer Linke Szene kriegt es hin noch abgründiger zu sein.

Durch Zufall sind wir nämlich an Informationen gekommen über Geschehnisse, die sich in Bochum schon vor einiger Zeit ereignet haben. Konkret geht es um die sexualisierte Gewalt einschließlich Vergewaltigungen, sowie andere Übergriffe in der Linken Kneipe Neuland und dem Umgang des Sozialen Zentrums Bochum damit.

Wir möchten betonen, dass diese die Informationen nicht von Betroffenen stammen, sondern von Personen, die mit einer der zentralen Gruppen, die an diesen Übergriffen beteiligt war bzw. diese gedeckt hat, zusammengearbeitet haben. Die Person, von der wir die Info haben, nennt, das was sie getan hat, „Awarness-Arbeit“.

Unsere allgemeinen Informationen zum Neuland entsprechen auch nur dem, was wir aus dem entsprechenden Indymedia-Artikel entnehmen/ableiten können, den wir hier noch einmal verlinken.

Das was im Neuland passiert ist, verknüpft/ vermischt sich nun mit Übergriffen gegen Betroffene von sexualisierter Gewalt durch das SZ Bochum. Und damit, wie Menschen mit Übergriffen in der Bochumer Linken Szene allgemein umgehen.

Es zeigt auch noch einmal, die dort weitverbreitete Menschenfeindlichkeit und Bereitschaft Unterdrückung und Trauma als Machtmittel einzusetzen.


Awarness vs Community Accountaiblity

Nachfolgend werden wir den Begriff „Awarness“ und „Awarness-Arbeit“ benutzen. Wie bereits gesagt, halten wir beides für ungeeignet, um längerfristig gegen körperliche und sexualisierte Gewalt oder auch stärkere Formen von verbalen Übergriffen vorzugehen.

Dafür halten wir Konzepte wie Transformative Justice und Community Accountability für nötig.

Beide beinhalten auch die Veränderung der grundsätzlichen Werte einer Gemeinschaft. Das Projekt Incite schreibt hierzu:

Community Accountaibility ist „eine gemeinschaftsbasierte Strategie und keine polizeibasierte, oder gefängnisbasierte Strategie, um Gewalt in unseren Gemeinschaften zu bekämpfen.“

„Dabei arbeitet eine Gemeinschaft zusammen, um, […] Werte und Praktiken zu schaffen und bestätigen, die Missbrauch und Unterdrückung widerstehen und Sicherheit, Unterstützung und Verantwortlichkeit fördern.“

Awarness, unabhängig von seiner Umsetzung in Deutschland, ist ein Konzept, welches hauptsächlich daraus besteht, kurzfristig Verhalten von Personen zu werten und inhaltliche Fehler aufzuzeigen z. B. in dem Verhaltensregeln bei Veranstaltungen durchgesetzt werden.

Das kann sinnvoll sein, es bedarf aber auch grundlegender anti-autoritärer Werte einschließlich des Versuchs der Auseinandersetzung mit allen Herrschaftsverhältnissen – ohne dies wird Awarness schnell zur Moralpolizei. Sofort passiert dies, wenn Awarness unter der Vorstellung der moralischen Umerziehung anderer Menschen angewandt wird und versucht wird mit diesem Konzept sich in das Leben anderer Menschen einzumischen, um eigene Moralvorstellungen durchzusetzen, insbesondere wenn diese selbst menschenfeindlich und autoritär sind.

Community – Accountability hingegen ist ein Konzept, das ganz klar aus unterdrückten Communities stammt, die nicht die Polizei und den Gefängnisapparat einsetzen können. Wir werden später nochmal darauf blicken, warum es absurd ist zu glauben, dass Personen, die genau mit diesem Apparat nicht nur kein Problem haben, sondern ihn nutzen wollen, um ihre politischen Gegner*innen auszuschalten bzw. verherrlichen, diesen Apparat weiter auszubauen – Menschen in Lager zu stecken etc. – warum es absurd ist zu glauben, dass Menschen mit solchen Vorstellungen und Verhalten gemeinschaftlich Verantwortung übernehmen.

Die Übergriffe im Neuland. Çay und Nelken, das Rote Ruhrgebiet und das SZ

Was wichtig zu benennen ist, dass auch nachdem bekannt wurde, dass die Übergriffe im Neuland nicht aufgearbeitet wurden, durch den besagten Indymedia-Artikel (im September 2024), weiter Projekte und Personen mit der Gruppe Rotes Ruhrgebiet zusammengearbeitet haben. Dazu gehört vor allem das Soziale Zentrum in Bochum, wo das Rote Ruhrgebiet letztes Jahr mehrere Veranstaltungen hatte. Über ein halbes Jahr nach dem Bekanntenwerden des Scheiterns einer Aufarbeitung, gab es dort zwei Veranstaltungen. Hier nochmal die Instagram Posts dazu (Veranstaltung 1 und Veranstaltung 2). Zu den Hintergründen dazu, haben wir weitere Informationen, die deutlich machen, dass das Ganze ein bewusstes Handeln des SZ war und kein Versehen.

An dieser Stelle möchten wir noch einmal erwähnen und werden es auch weiterhin tun, dass es sich bei Rotes Ruhrgebiet um eine menschenfeindliche, mindestens leninistische, wenn nicht stalinistische oder maoistische Gruppe handelt, die sich für die Einrichtung eine Diktatur einsetzt/eine Diktatur und ihre Taten verehrt.

Teil bereits jeder Herrschaft eines Staates ist sexualisierte Gewalt. Denn der Staat ist eine Institution des Patriarchats und untrennbar mit diesem verbunden. Diktaturen weiten diese sexualisierte Gewalt gegenüber der sowieso schon in Staaten bestehenden sexualisierten Gewalt massiv aus.

Sie nutzen sexualisierte Gewalt um gegen ihre (politischen) Gegner*innen vorzugehen.

Dies geschieht teilweise bewusst, teilweise unbewusst. Es geschieht teilweise geplant, teilweise aus der Dynamik von Lagern, Folterkammern, Gefängniszellen der Geheimpolizei und ähnlichem heraus.

Zu erwarten, dass eine Gruppe, die mit Vergewaltigungen kein Problem hat; sondern Systeme, die massenhaft Vergewaltigungen benutzen und schaffen, um ihre Macht zu erhalten, feiert; nicht selbst sexualisierte Gewalt ausübt oder deckt ist absurd.

 

 

SZ arbeitet bewusst mit Vergewaltigungsstrukturen zusammen.

Was ist uns jetzt denn bekannt geworden? In einem Chat mit einer Person, die aus dem direkten Umfeld des SZ stammt und an dem Awarnessprozess beteiligt war, wurde noch mal eindeutig ersichtlich, wie sehr die Gruppe Rotes Ruhrgebiet an den Übergriffen im Neuland beteiligt war.

Es wird außerdem klar, dass die Person diesen Prozess als gescheitert ansieht. Das heißt, die Gruppe Rotes Ruhrgebiet hat bewusst keine Verantwortung übernommen und ihr Verhalten nicht verändert. Dazu gibt es hier den Beleg aus dem Chat. Direktes Umfeld heißt, die Person lebt mit einem zentralen Aktivisti des SZ zusammen und ist auch über das Vorgehen dort informiert.

Anarchistische Person: „Das war ironisch der Artikel ist von Betroffenen aus dem Neuland wo das Rote Ruhrgebiet an Vergewaltigungen bzw. deren decken beteiligt war.
Person aus dem direkten SZ-Umfeld: „Ich weiß. Der Awarness Prozess war nicht ohne“
Anarchistische Person:Und sich für die Kriminalisierung von Sexarbeitenden eingesetzt hat.
Und sie [Das Rote Ruhrgebiet – hier Instagram Post dazu]. haben danach Leute dafür geshamed. Nicht mit ihnen zusammenarbeiten zu wollen“.
Person aus dem direkten SZ-Umfeld: „Ja.. wie gesagt der Prozess war anstrengend und … weiß wie er endete. Geht ja nicht ohne Grund keiner ins Neuland“.


Antirepressionarbeit“ als Verteidigung von Vergewaltigungskultur/Autoritären Kommunismus

Die Person aus dem SZ Umfeld begründet die Zusammenarbeit mit dem Roten Ruhrgebiet dann hiermit:

„Auch das Rote Ruhrgebiet durfte nur in Zusammenarbeit mit den BAT [Bochumer Antifa Treff] ins SZ, vor allem wegen der Repressionsthematik.“

Das ist erst mal gelogen. Die Veranstaltung des Roten Ruhrgebiets im Juni 2026 war gar keine zu Anti-Repression, sondern zu „Revolutionären Antifaschismus“ mit einem inhaltlichen Input vom Roten Ruhrgebiet.

Was Leninist*innen sich unter Revolution und Antifaschismus vorstellen, sollte hoffentlich klar sein – wir fassen es so zusammen: Hoffentlich kommt diese Revolution nie!

Und falls wer denkt, aber „wir brauchen doch andere Perspektiven als den bürgerlichen Antifaschismus“: In kurzer Distanz zum SZ gab es im März 2025 eine Veranstaltung, die von Anarchist*innen organisiert wurde.

Das Soziale Zentrum hat so gezielt die Inhalte einer leninistische Gruppe verbreitet, die, wir wiederholen es, an Vergewaltigungen bzw. deren Decken beteiligt war.

Aber auch bei der „Antirepression-Veranstaltung“ im April 2025 handelte es sich nicht, um ein krasses Projekt – das jede verfügbar Person und Gruppe brauchte. Es war ein Cocktailabend – oder zugespitzt „Solisaufen“ im SZ, wo normalerweise maximal ein paar dutzend Menschen zusammen kommen und eh nicht mehr als Hundert reinpassen. So was können drei Leute stemmen, bei der Vielzahl der Initativen im SZ sollten die verfügbar sein.

Doch die besagte Person sieht Leninist*innen gar nicht als autoritär an: „Aber nicht jede „Rote“ Gruppe ist automatisch autoritär,[…].

Klar, nicht jede kommunistische Gruppe ist autoritär, auch wenn erfahrungsgemäß anti-autoritäre Kommunist*innen in Deutschland rar gesät sind.

Es ging aber nie um anti-autoritäre Kommunist*innen. Die Aussage, auf die geantwortet wurde, war:

„Bolschewiki, Leninist*innen, Stalinist*innen etc. und Partner*innen.“

Das die Person aus dem SZ-Umfeld diese mit Kommunismus an sich gleichsetzt, sagt sehr viel über ihr Weltbild und wahrscheinlich auch vieler anderer Menschen im SZ aus.

Auch dazu noch dieser nachfolgende Satzteil „[…], und nicht jede autonome oder anarchistische Gruppe ist automatisch wirklich autonom oder solidarisch“.

Ja das stimmt, inhaltlich anti-autoritär zu sein ist eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung, um sich gut zu verhalten. Jedoch relativiert dies nicht, mit einer autoritären Gruppe, die konkrete sexualisierte Gewalt unterstützt hat, zusammenzuarbeiten.

Diese Art der Rechtfertigung ist eine typische Erzählung der autoritären Linken. Damit das Anarchist*innen oder auch ihre Revolutionen nicht perfekt waren, wird das eigene unethische Handeln begründet. Es handelt sich, zugespitzt, um die Logik, nur weil es bisher nicht gelang ein Paradies auf Erden zu schaffen, dürfen wir den Menschen eine Hölle bereiten.


Die Ablehnung der UdSSR als Rassismus und Fremdenfeindlichkeit

Die wohl ekelhafteste Aussage ist, dass die Ablehnung der UdSSR mit Rassismus gleichgesetzt wird.

Person aus dem SZ-Umfeld: „Meine Großmutter musste auch aus dem Balkan fliehen. Und trotzdem greif ich keine Menschen aus dem Balkan an“.

Die Ablehnung einer Diktatur und eines imperialistischen (National-) Staates bzw. der Leuten, die ihn verehren, wird hier mit Rassismus und/oder Fremdenfeindlichkeit gleichgesetzt.

Die Aussage auf Deutschland bezogen hieße; Personen, die sich gegen Deutschen Nationalismus und Gruppen, die ihn unterstützen stellen, vorzuwerfen, sie wären fremdenfeindlich gegen Deutsche.

Wobei der klare Unterschied hier ist, das die UdSSR nicht mehr existiert, also niemand mehr im klassischen Sinne direkt dort lebt und ein Großteil der Gruppe Rotes Ruhrgebiet sehr wahrscheinlich nicht aus der (ehemaligen) UdSSR stammt.

Aber vielleicht denkt die Person ja auf putinische Weise – jede Ablehnung der UdSSR sei westlicher Imperalismus und ein Angriff gegen das russische Volk???


Anti-Anarchismus im SZ und Umfeld

Das dies keine übereilte Aussage war, sondern tief in den Vorstellungen der aussagenden Person verankert, zeigen zwei weitere Aussagen. Welche schon vorher im Chat gefallen waren.

Auch das könnte als Einzelfall und nicht repräsentativ gesehen werden, doch das Mitbewohni der Person, welches ein zentrales Aktivisti im SZ und der Gruppe Ende Gelände Bochum ist, vertritt ebenfalls ähnliche autoritäre Ansichten. Konkret dazu kommen wir im Teil II noch einmal.

Wir möchten auch betonen, dass es uns hier nicht darum geht, einzelne Personen bloßzustellen, sondern Einstellungen innerhalb des Sozialen Zentrums aufzuzeigen. Denn diese werden nachfolgend noch einmal sehr relevant.

Das alles würde auch entfallen, würden sich Projekte offensichtlich und ehrlich positionieren.

Doch Denkweisen werden aktiv verschwiegen und verheimlicht, eine klassische Herrschaftstechnik.

Nun zurück zu den Aussagen im Chat.

Anarchist*innen dürfen keine intergenerationellen Beziehungen und Geschichte haben

Die Aussage war eine Erwiderung, auf folgende Äußerung der anarchistischen Person:

„Meine Leute sind unter Lenin massenhaft verfolgt worden, [sic!] ich brauche [sic!] überhaupt nicht konstruktiv zu sein.“

Der andere Teil der Äußerung war:

„Lenin ist seit paar Jahren Tod, bei aller Solidarität glaube ich dir leider nicht. :/“

Aus der Äußerung folgt, das Anarchist*innen und Mitglieder der Arbeiter*innen und der Bäuer*innenklasse, die unter den Bolschewiki ermordet wurden, keine Personen sein können, zu denen Menschen eine tiefergehende emotionale Beziehungen haben können.

Jede lebendige Bewegung und Kultur (nicht national gemeint) hat eine Beziehung zu den vorangegangenen Generationen, deren Handeln und auch Leid. Traumata setzen sich in Bewegungen über Generationen fort. Wie viele indigene und schwarze Feminist*innen formulieren:

Wir kommen von wo und gehen wohin. Die Beziehungen vor uns und Beziehungen zur Geschichte bestimmen die Beziehungen in der Zukunft. Die Fähigkeit Empathie und Bedeutung über Generationen hinweg zu empfinden macht anti-autoritären Widerstand erst möglich.

Teil davon ist Trauer und Leid über die Ermordung anarchistischer Gefährt*innen – unsern Leuten zu fühlen. Egal wann sie passiert ist.

Die Person aus dem SZ-Umfeld spricht Anarchist*innen also diese Beziehung zu ihrer Geschichte und ihren Gefährt*innen ab. Sie entmenschlicht sie. Es geht hier um kulturelle und geschichtliche Auslöschung, eine klassische Strategie gegen unterdrückte Gruppen – ihre Erinnerungskultur wird zerstört, um dann ihre Geschichte umschreiben oder ganz vernichten zu können.

Nur Kommunist*innen sind ganze Menschen

Dieser gezielte Angriff auf anarchistische Geschichte wird auch im nächsten Austausch klar.

Um aufzuzeigen worum es im Chat eigentlich ging, stellte die anarchistische Person eine weitere Frage.

Nach eigenen Angaben wählt sie dazu extra das Beispiel des italienischen Faschismus, um nicht in irgendeinen Vergleich zwischen Nazi-Deutschland und der UdSSR zu kommen.

Leid sollte nicht zahlenmäßig aufgerechnet werden, weil aber mit Sicherheit das Gegenargument kommt: Die Zahl von ermordeten und inhaftierten Anarchist*innen, Kommunist*innen und anderen Sozialist*innen sollte unter Lenin und Stalin nicht wesentlich geringer gewesen sein also unter Mussolini. Und spart euch eure Bolschewismus- Relativierungen, wer Diktaturen geiler findet, nur weil sie sich rot anmalen, der*die ist eh vom Weltbild her schon halb Faschist*in.

Es wurde geschrieben: „Jo sagst du das auch Kommis, deren „Genoss*innen“ unter Mussolini ermordet wurden?“

Die Antwort war: „Nein WTF“

Hier wird klar, Kommunist*innen sind für die Person aus dem SZ Umfeld Menschen, Anarchist*innen sind es nicht oder Unterdrückung durch den Faschismus ist falsch, aber durch den Bolschewismus kein Problem oder beides. Eine zutiefst autoritäre und menschenfeindliche Sicht.

Übrigens geht es hier nicht nur um einen massiven Anti-Anarchismus, denn das Ganze wurde ja mit der vergangenen Zeit allgemein begründet (nebenbei bemerkt, Lenin und Mussolinis Lebzeiten liegen auch nur 21 Jahre auseinander).

Geht die Person auch zu Menschen deren Communitymitglieder durch George Washington

ermordet wurden und sagt „das ist schon über 200 Jahre her, da bezweifele ich, das ihr leidet“ WTF?!

Und rechtfertigt dann Leute, die US-Fahnen schwenken und sich vor eine Statue von George Washington stellen und ihn als Helden verehren. Und ja, die USA sind nicht besser als die UdSSR.

Bolschewiki sind Klassenverräter*innen und (oft) Vergewaltiger*innen

Wir möchten an dieser Stelle klarstellen, dass es uns nicht um einen plumpen Antikommunismus geht. Erstmal ist jede Person, die die Sowjetunion für kommunistisch im Sinne einer herrschaftsfreien- und klassenlosen Gesellschaft hält, selbst antikommunistisch, weil sie ein System verteidigt, in dem Hunderttausende von Kommunistinnen und Sozialistinnen ermordet, inhaftiert gefoltert und auch vergewaltigt wurden.
Außerdem möchten wir betonen, dass egal welche Fahne eines Staates jemand schwenkt, ob es jetzt Deutschland, die USA oder Sowjetunion – das jedes staatliche System auf divers sexualisierter Gewalt beruht. Der Staat ist eine Institution des Patriarchats und patriarchale Gewalt …?…um zu existieren.
Bei jenen Staaten, die ihren Bürgern demokratische Rechte geben und deren Strafsystem deshalb weniger repressiv für diese Bürger*innen selbst ist, müssen wir miteinbeziehen, dass sie Teil des globalen Kolonialsystems sind. Das heißt, wenn es um die liberalen Demokratien geht, müssen wir einbeziehen, welche sexualisierte Gewalt durch das Kolonialsystem ausgeübt wurde und weiter ausgeübt wird.

Bei der Sowjetunion hat sich diese Repression nicht vollständig auslagern lassen.

Selbstverständlich hat diese innerhalb ihres vermeintlich eigenen Staatsgebiets auch indigene Gruppen mit (sexualisierter) Gewalt unterdrückt, wie das mit allen indigenen Gruppen passiert, die ein Staat versucht zu beherrschen.

Der Unterschied in vielen linken Kreisen und wie gezeigt im Sozialen Zentrum ist, das die Menschenfeindlichkeit und sexualisierte Gewalt der Sowjetunion und Bolschewiki akzeptiert ist, weil sie als sozialistisch gilt.

Damit wird die Niederschlagung des Russischen Revolution und des Rät*innensystems damals- also Klassenverrat oder Klassenbetrug als sozialistisch gefeiert. Die Verfolgung und Unterdrückung von Millionen Menschen aus der Arbeiter*innen- und der Bäuer*innenklasse.

Was die Bolschewiki Anarchist*innen, vielen Kommunist*innen und anderen Sozialist*innen angetan haben, wurde schon erwähnt.

Was sexualisierte Gewalt angeht wiederholen wir, wie in jedem Artikel, unter den Bolschewiki und in der UdSSR wurden in den Lagern Hundertausende bis Millionen Frauen, Queer, aber auch heterosexuelle cis endo Männer vergewaltigt.

Hier Berichte aus dem Gulagsystem und hier ein Text zur Verfolgung queerer Männer und (wahrscheinlich) auch AMAB trans Personen. Folter ist übrigens auch nicht besser als sexualisierte Gewalt. Und für alle die glauben, es habe unter den Bolschewiki keine (Massenhafte)Folter gegeben, hier ein Auszug aus der Kronstadt Izvestiia, der Zeitung, die während des Aufstandes in Kronstadt 1921 herausgeben wurde:

„The worker has become a night animal instead of a factory owner. He cannot work where he wants, and cannot refuse to work beyond his strength. Anyone who speaks a word of truth they shoot, leave in prison to rot, or torture in the Communist torture chambers.

Worker and peasant, languishing under the Bolshevik yoke, it is time for you to wake from your lethargy! Form true Soviets.“

Der Arbeiter ist ein Nachttier geworden statt der Besitzer von Fabriken. Er kann nicht arbeiten, wo er möchte, und sich nicht weigern jenseits seiner Kraft zu arbeiten. Alle die ein Wort Wahrheit aussprechen werden erschossen, ins Gefängnis geworfen, um zu verotten oder in den Kommunistischen Folterkammern gefoltert. Arbeiter und Bauern, die unter dem bolschewistischen Joch erschlaffen, es ist Zeit aus eurer Lethargie zu erwachen. Schafft wahre Soviets [Räte]!“ – 14 März 1921- Kronstadt Izvestiia #12 (https://libcom.org/library/kronstadt-izvestiia-12)

Warum Staaten allgemein sexualisierte Gewalt brauchen, haben wir schon beschrieben. Wer dem Staat die komplett Kontrolle über das Leben und die Gesellschaft geben will – verstaatlichen – statt entstaatlichen, der dehnt die sexualisierte Gewalt aus und verstärkt sie. Es ist dann nicht mehr „nur“ das in Kauf nehmen des bestehenden Patriarchats, sondern dessen Ausweitung und die Ausweitung seiner Gewalt: Bolschewismus/Autoritäter Kommunismus ist Vergewaltigtungskultur

Und anders als 1917/18, wo Menschen vielleicht naiv nicht auf die Warnung von Anarchist*innen gehört haben, gibt es keine Ausrede mehr dies nicht wahrhaben zu wollen. Doch wie die Äußerungen der Person aus dem SZ-Umfeld zeigt, wollen es dort viele Menschen nicht sehen.

Abschließend stellen wir uns erneut vor, das Rote Ruhr-Gebiet würde eine US-Fahne, eine israelische oder eine Fahne der Bundesrepublik Deutschland schwenken. Völlig richtigerweise würden diese Personen niemals Zugang zum Sozialen Zentrum in Bochum erhalten, oder wenn es ihnen doch gelänge, gebe es einen Shit-Storm ohne Ende. Beim Roten Ruhr-Gebiet passiert das eben nicht.

Es ist wie bei einer Sekte, die gezielt Teile der Realität ausblendet, um einen Kult um einen vermeintlichen Sozialismus/Kommunismus betreiben zu können, der aus einer kruden Mischung von Rumgemackere und sich selbst zum Opfer erklären besteht.


Zwischenfazit: Das es SZ hat mit Vergewaltigungen kein Problem wenn sie für „den Kommunismus“ passieren

Genau. Also wir fassen an zusammen: Das SZ hat bewusst und absichtlich mit einer Gruppe zusammengearbeitet hat, ihr Räume gegeben, die an Vergewaltigungen bzw. deren Decken beteiligt war und die Systeme von sexualisierter Gewalt, von Vergewaltigung feiert und gut heißt.

Dass niemand dagegen vorgeht zeigt soziale Zentrum immer neben dem Neuland und anderen Erfahrungen, die andere Menschen gemacht haben, die tief verankerte Vergewaltigungskultur in der Bochumer linken Szene.

Wo solche Inhalte, solche Handlungsweisen nicht konfrontiert werden und werden immer wieder sexualisierte Gewalt und Vergewaltigungen geschehen.

Ergänzungen zu Ende Gelände Bochum und dem Roten Ruhr


Involvierung: Zusammenarbeit von Ende Gelände Bochum und Roten Ruhrgebiet in Awarnessprozess in Gelsenkirchen.

In Gelsenkirchen waren bei einem Awarnessprozess sowohl Ende Gelände Bochum als auch das Rote Ruhrgebiet beteiligt. Wie genau das aussah, können wir gerade nicht nachvollziehen. Wir gehen von einer Zusammenarbeit der beiden Gruppen aus. Das Ganze fand nach dem Scheitern des Awarnessprozesses und der Veröffentlichung im Neuland stand.

Ein Beleg dazu gibt es hier. An dieser Stelle möchten wir betonen, dass dies keine Aussage über die Ereignisse dort ist und auch nicht über die Glaubwürdigkeit von Betroffenen.

Wir führen es hier nur auf, um zu zeigen, wie verantwortungslos – ja missbräuchlich Ende Gelände Bochum „Awarenessarbeit“ betreibt. Mit Vergewaltigungsstrukturen zusammenzuarbeiten in einem Awarnessprozess ist absolut gefährlich und zeigt auch das sexualisierte Gewalt nicht ernst genommen wird.

Mit solchen Strukturen zusammenzuarbeiten, oder wie in Teil 2 dargestellt wird, Übergriff zu konstruieren, die es nicht gegeben hat ist außdem ein Schlag in Gesicht von Betroffenen, weil es das Vertrauen in die gelaufenen Awarnessprozesse allgemein angreift.

Falls Menschen im Rahmen von Awarnessprozess unter Beteiligung von Ende Gelände Bochum oder dem Roten Ruhrgebiet Übergriffe erlebt haben könnt ihr euch gerne bei uns melden.


Weitere zusammenhängende Vergewaltigungsstruktur: Rote Jugend Deutschland

Auf Indymedia sind wir durch Zufall auf diesen Artikel zu (sexualisierter) Gewalt innerhalb der Roten Jugend Deutschland gestoßen:https://de.indymedia.org/node/718292
Die Rote Jugend arbeitet mit dem Roten Ruhrgebiet zusammen. Screenshot hierzu:

Wir haben schon genug dazu geschrieben, warum autoritär-kommunistische Strukturen Teil von Vergewaltigungskultur sind und aus ihrer Ideologie und Struktur heraus immer wieder sexualisierte Gewalt passieren muss.
Wir möchten einmal hieraus zitieren. Denn es passt sowohl zum Umgang des Sozialen Zentrums als auch weiterer Teile der Bochumer Linken Szene mit dem Roten Ruhrgebiet:

“Anstatt Machtmissbrauch und Sexismus politisch aufzuarbeiten, werden betroffene Frauen systematisch pathologisiert, als „zu emotional“ oder „instabil“ delegitimiert und sozial isoliert. Während das grenzverletzende Verhalten männlicher Genossen relativiert und geschützt wird, führt die Benennung von Gewalt für Frauen zu intransparenten Ausschlussverfahren und dem Entzug jeglicher Solidarität – selbst in persönlichen Krisensituationen. Diese Praxis entlarvt den organisationsinternen Feminismus als bloße Fassade, die bestehende Herrschaftsverhältnisse absichert und Kritik durch psychische Gewalt im Keim erstickt.

Ich habe in der Roten Jugend Deutschland eine antifeministische Praxis erlebt, die sich hinter linker Rhetorik und formalen Schutzstrukturen verbirgt. Betroffenenschutz wird hier so ausgelegt, dass patriarchale Machtverhältnisse gestärkt werden, während die feministische Praxis gleichzeitig untergraben wird. Wer offen über Fehler spricht, wird isoliert. In der Roten Jugend Deutschland zeigte sich der Antifeminismus nicht in offenen Angriffen,  sondern in alltäglichen Strukturen, internen Prozessen und im Umgang mit Kritik.

Schon früh, noch bevor ich selbst Konflikte angesprochen hatte, sagte mir ein langjähriger “Genosse”, dass Klärungen in dieser Organisation nicht funktionieren würden. Er berichtete mir, dass er selbst eine Grenzüberschreitung durch eine Genossin erlebt habe, diese aber bewusst nicht anspricht, weil Kritik in der Organisation nicht aufgearbeitet wird und man sich ins Fadenkreuz begeben würde. Sein Fazit war klar: Wer Konflikte oder Grenzverletzungen benennt, bringt sich selbst in Gefahr und in unkontrollierbare Prozesse. Diese Aussage war kein Einzelfall, sondern Ausdruck einer gelebten Organisation Realität, in der Schweigen als Selbstschutz fungiert. Im späteren Prozess saß ich dann auch zwei Personen gegenüber, die beide Übergriffig und Grenzverletzend waren, aber darauf, aus Angst vor genau so einem Aufarbeitungsprozess, nicht angesprochen worden waren.“

Teil 2: SZ und Ende Gelände Bochum: Sexualisierte Übergriffe erfinden um politische Gegner*innen auszuschalten.

Wir ergänzen nun langsam Teil 2. Wir entschuldigen uns, dass solange gedauert es war einiges an Arbeit.

Teil von Vergewaltigungskultur ist sexualisierte Gewalt bzw. auch den (falschen) Vorwurf dieser , als politisches Machtmittel zu nutzen. Außerdem Betroffene solange zu terrorisieren, bis sie sich nicht mehr trauen, offen über ihre Erlebnisse zu sprechen. Traumata und Verletzungen werden gezielt geschaffen, oder angetriggert, um Menschen die Kraft zu nehmen, sich zu wehren.
Und genau so gehen das SZ und Ende Gelände Bochum gegen ihre politischen Gegner*innen vor. Eine nicht-binäre, anarchistische Person wurde bzw. wird von der Gruppe Ende Gelände beschuldigt sexualisierte Übergriffe begangen zu haben. Allerdings ohne das die Person, gegen welche diese Übergriffe stattgefunden haben sollen, geäußert hätte, dass es diese Übergriffe überhaupt gab. Im Gegenteil, die betroffene Person schildert eindeutig, es gab keine nicht-konsensuellen Handlungen, ihr sei immer klar gewesen, das ein Nein respektiert würde und wie über Körperlichkeit/Sexualität gesprochen wurde, sei auch aktiv abgesprochen worden.


Was ist genau passiert?

Zwei Personen waren miteinander befreundet. Die Freund*innenschaft war schwierig und konfliktbehaftet. Dazu trug bei, dass eine der beiden Personen engeren Kontakt mit der Gruppe Ende Gelände Bochum hatte. Bereits während der Freund*innenschaft wurde aus der Gruppe heraus gegen die andere Person in verschiedener Form massiv Stimmung gemacht und Lügen verbreitet. Dies war vor allem aus politischen Differenzen motiviert und dem schon oben geschilderten Anti-Anarchismus.

Nach einer gewissen Zeit zerbrach die Freund*innenschaft. Zu sagen, nur der äußere Druck hätte dazu geführt, wäre falsch und würde das ebenfalls nicht immer gute Verhalten gegenüber einander außen vor lassen. Klar ist, der äußere Druck und die gezielte Hetze war ein wesentlicher Faktor.

Statt den Kontakt einfach abzubrechen machte die Person, die die Freund*innenschaft beendete, eine sehr abwertende Äußerung über die andere Person – es könnte gesagt werden eine übergriffige Aussage. Die von der Aussage betroffene Person bzw. eine Unterstützungsperson nahm Kontakt mit dem Umfeld der die Aussagende tätigende Person auf.
Ziel war, das die Person die Äußerung reflektiert. Das geschah dann unabhängig davon auch einige Wochen später. Und alles wäre an diese Stelle geklärt gewesen.

Stattdessen ergriffen währenddessen Mitglieder der Gruppe Ende Gelände Bochum Gelegenheit der fehlenden Kommunikation während des Konfliktes und begannen den Vorwurf sexualisierter Übergriffe während der Freund*innenschaft zu konstruieren.
Auf Basis dieser Übergriffsvorwürfe, die nicht einmal inhaltlich direkt benannt wurden (es wurde nur von beobachtetem „übergriffigem Verhalten gesprochen“) und ohne die Möglichkeit zu bekommen sich zu äußern, wurde der falsch beschuldigten Person dann Hausverbot im Sozialen Zentrum ausgesprochen.

„Hallo XXXX

das SZ Plenum hat beim Plenum am 06.08.2025 dir ein Hausverbot auszusprechen.

Der Grund für das Hausverbot liegt in wiederholt übergriffigem Verhalten welches bei dir beobachtet wurde.

Hausverbote werden im SZ nicht als Strafen verhängt sondern sollen dem Schutz der Menschen im SZ dienen.

Das Hausverbot tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.

Entsprechend dem allgemeinen Vorgehen gilt das Hausverbot zunächst bis zum nächsten Plenum an dem darüber nochmal gesprochen wird.

SZ Plenum“

Erfundene Vorwürfe

Die vermeintlich betroffene Person selbst hat diese Vorwürfe nicht geäußert, spricht ganz klar nicht von sexualisierten Übergriffen und hat auch gegenüber der Gruppe Ende Gelände Bochum dies klargestellt. Nach Absprache mit ihr, veröffentlichen wir ihr Statement dazu:

„XXXX hier: ich bestätige, dass es keine sexualisierten Übergriffe von YYYY mir gegenüber gab. Jenseits von konsensuellem Kuscheln und Umarmungen gab es keinen sexuellen Kontakt zwischen mir und YYYY, YYYY hat mir immer klar zu verstehen gegeben, dass es ohne meine Zustimmung keine sexuellen und körperlichen Handlungen zwischen uns geben wird und wir hatten zum Ende unserer Freund*innenschaft auf meinen Wunsch klar ausgemacht, dass nur ich diesbezüglich Interesse äußern sollte, sollte es bestehen. Ich habe dies gegenüber keiner Person so dargestellt, diesbezügliche Darstellungen kommen daher von diesen Personen, nicht von mir.

Für die Zukunft haben ich und YYYY vereinbart keinen weiteren Kontakt zu haben, uns z. B. anzusprechen (den Fall ausgenommen, dass wir beide diese Vereinbarung dokumentiert aufheben).

Sollte sich YYYY nicht an diese Absprache halten, gebt YYYY bitte permanentes Hausverbot oder mir wenn ich mit YYYY Kontakt suche.

Und hier der entsprechende Screenshot:


Vertrauenswürdigen Gruppen stellen wir gerne die Originale zur Überprüfung zur Verfügung. Sie schrieb außerdem an Ende Gelände Bochum folgende Nachricht:

„Hallo,

Ich möchte leider noch was schreiben. Mensch und ich haben uns jetzt darauf geeinigt, welches zwar anstrengend war, aber gut verlief. Teil der Abmachung war, das[sic!] ich euch schreibe und klar mache das es nie um explizit sexuelle Übergrifigkeit [sic!] ging, Ich möchte das Menschen, die dies zu YYYY gesagt haben, sagen das es eine eigene Einschätzung von ihnen war, aber nicht mein „Vorwurf“ oder Wunsch.

YYYY und ich haben uns außerdem geeinigt, das wir dokumentiert ans SZ (E-Mail) nochmal eine Einigung getroffen haben.

Diese beinhaltet, das YYYY keinen weiteren Kontakt mit mir führt. YYYY keine Details über mich veröffentlicht, oder an Dritte weitergibt.

Ich soll auch keinerlei Kontakt zu mensch suchen und mögliche Aussagen, dass es zu explizit sexuellen Übergriffigkeiten kam, klar als nicht meine Wortwahl markieren.

Ich bin echt zufrieden mit der Vereinbarung und glaube, das es der bestmögliche way to go ist.

Ich bitte die Menschen auch, wenn sie eine andere Wortwahl haben, YYYY einmal zu schreiben [sic!]. Ich möchte immernoch einfach meine Ruhe.

Mensch möchte auch die Nachricht ans SZ schreiben wegen dem Hausverbot.

Ich weiß, das dass Hausverbot nicht nur wegen mir gegeben wurde, aber möchte klar stellen, das es mit der Vereinbarung völlig in Ordnung ist.”

Hier der Screenshot dazu:


Das Hausverbot wurde anschließend nicht zurückgenommen sondern bestätigt,
Was die anderen Vorwürfe von EG und SZ damals waren sind der falsch-beschuldigten Person und uns bis heute nicht bekannt geworden. Die Person waren in den letzten 5 Jahren auch nur maximal 1-2 mal pro Jahr überhaupt im SZ und wurde dort auch auf kein Verhalten angesprochen.


Terror gegen Überlebende von sexualisierter Gewalt

Die falsch-beschuldigte Person ist selbst Überlebende*r von sexualisierter Gewalt:

„Als ich in der Grundschule war, habe ich sexualisierte Gewalt durch einen Mitschüler erlebt. Mir wurde an den Penis gegriffen, als wir auf der Schultoilette waren und das wurde fortgesetzt, auch als ich klar machte, das ich das nicht will. Dank meiner Mutter und ihrer Intervention habe ich kein massives Trauma davon getragen. Das es trotzdem extrem belastend ist, absichtlich fälschlicherweise Ähnliches vorgeworfen zu bekommen, sollte jedem*jeder klar sein.
Was es richtig schlimm macht: Meine Mutter ist als Kind von ihrer Mutter vergewaltigt worden.
Ich habe meine ganzes Leben erleben müssen, welches Trauma sexualisierte Gewalt schafft. Die Folgen sind teilweise auf mich übertragen worden – intergenerationelles Trauma.

Mit Absicht und fälschlich beschuldigt zu werden, ist retraumatisierend. Genauso, dass es absichtlich passiert. Mein Trauma wird gegen mich und meine Mom genutzt, die ja mitbekommt wie es mir geht, um zu versuchen, uns zum Schweigen zu bringen. Das ist das absichtliche Nutzen der Gewalt die wir erlebt haben – der sexualisierten Gewalt – das Fortführen dieser Gewalt.

Leider ist das kein Einzelfall. Statt mich zu unterstützen in den Dingen, die mir wegen meinem Trauma schwer fallen, habe ich fast nur Angriffe erlebt. Das Häufigste war, mir meine Betroffenheit abzusprechen. Das habe ich bestimmt aus Linken Szenekreisen im Ruhrgebiet (auch wenn ich nie wirklich Teil dieser Szene war – sondern sie eher immer wieder versucht hat sich in mein Leben zu drängen) über ein Dutzend mal erlebt. Dahinter stehen transfeindliche, heternormative und sexistische Feinbilder.

Personen mit Penis können nach Vorstellungen von dieser Art von Feminismus keine Betroffenen

sein, Frauen keine Vergewaltigungen begehen und sexualisierte Übergriffe können nur von Männern gegen Frauen stattfinden. Andere geschlechtliche Konstellationen gibt es nicht (außer wenn es darum geht nicht-binäre Menschen wie mich durch falsche Vorwürfe mundtot zu machen).

Gleichzeitig macht sich die Szene daran geil, wie „aware“ sie ist. Ich kann und will nicht für alle Betroffenen sprechen – das kann niemand, aber was meiner Familie und wahrscheinlich vielen Betroffenen von sexualisierter Gewalt hilft, ist praktische Unterstützung im Alltag mit Geld und Zeit. Wissen über Trauma, klare Kommunikation über Sexualität und Körperlichkeit. Durchbrechen von patriarchalen Normen davon, traumatisiert zu sein und Traumareaktionen zu haben sei grundsätzlich gefährlich, problematisch oder unattraktiv.

Das eigene Trauma offen zu zeigen und den Umgang damit zu reflektieren, ist besser als runter z uschlucken und dann selbst massive Übergriffe auszuüben. Bei meinen Kontakten mit der Linken Szene habe ich aber fast immer das Gegenteil erlebt: Anerkannt wird wer vermeintlich funktioniert, emotional zurückhaltend und distanziert ist und/oder negative Gefühle gegen Schwächere rauslässt – Patriarchale Männlichkeit halt.

Und eines will ich klar stellen: Ich will nicht, das mein Leid und das meiner Mum missbraucht wird, um Menschen strafzuverfolgen, einzusperren – dem Staat mehr Macht zu geben. Genauso wenig die Kriminalisierung von Sexarbeiter*innen und deren Kund*innen. Es ist ekelhaft, wie sexualisierte Gewalt missbraucht wird für so was. Scheiß auf euren Straftrechtsfeminismus.

Was mir noch wichtig ist: Ich bin keine perfekte oder auch gute Person. Ich mache Fehler und manchmal bin ich ziemlich unsensibel gegenüber Menschen.

Aber wenn jedes unsensible Handeln und auch Andere mal verletzen können, damit gleichgesetzt wird, sexuelle Handlungen an Personen ohne deren Zustimmung oder gar gegen ihren Willen vorzunehmen; dann sind wir alle Täter*innen. Wobei ich diesen Begriff schrecklich finde. Ein Begriff direkt aus dem Strafgesetzbuch, direkt vom Staat. Nichts anti-autoritäres.“


Rache-/Mobbingkampagne im gesamten Ruhrgebiet

Wohl hauptsächlich als Reaktion auf unsere Veröffentlichung über die Zusammenarbeit des Sozialen Zentrums mit dem Roten Ruhrgebiet hat das Soziale Zentrum an Projekte im Ruhrgebiet und „weitere Umgebung“ E-Mails geschickt, um die falsch-beschuldigte Person weiter anzugreifen.

Dabei stimmen einige Informationen zwar nicht, aber es ist klar, das das persönliche Vorgehen gegen die falsch-beschuldigte Person in so einem Umkreis eine massive Ausweitung der Mobbingkampagne des Sozialen Zentrums ist.

Solidarische Menschen haben uns diese Mail zukommen lassen. Hier ein Screenshot als Beleg:


Und hier der Text der Mail:

„Wir möchten euch mit dieser E-Mail vor YYYY warnen.

Wir bitten darum diese Mail nicht über Verteiler weiterzuleiten.

YYYY hat im SZ als auch in anderen Räumen in Bochum wegen diversem übergriffigem Verhalten Hausverbot erhalten bzw. wurde von diversen Strukturen ausgeschlossen.

Seit dem werden diese Räume und Strukturen von YYYY. angegriffen.

YYYY. versucht Menschen, Gruppen und Räume zu diffamieren, zu bedrohen und durch Szenewissen gegeneinander aufzubringen. Dies geschieht in E-Mails, Blogs, Flyern, Chats, Online-Foren, auf Plakaten und Postings auf Indymedia. Auch wurden Referent*innen für Veranstaltungen von YYYY. angeschrieben mit dem Ziel die Veranstaltung platzen zu lassen. Das erklärte Ziel von YYYY. ist hier “die Szene zu schwächen und langfristig komplett loszuwerden”1.

Zwar sind die Versuche die Räumen zu diffamieren an sich nicht erfolgreich, aber die Drohungen, insbesondere auch gegen einzelne Personen, sind eine kontinuierliche Belastung.

Die Drohungen umfassen bisher insbesondere das Veröffentlichen (weiterer) Persönlicher Informationen als auch Inhalte interner Protokolle und weitere Diffamierungen. An anderen Stellen wird sehr schwammige mit Formulierungen wie “das wird massive Konsequenzen für […] haben” gedroht.

YYYY. verbreitet insbesondere Veschwörungserzählungen, um Räume und Leute zu diskreditieren.

Die Veröffentlichungen von YYYY. verwenden häufig “wir” und sollen scheinbar den Eindruck erwecken von einer größeren Gruppe zu stammen und auch für andere zu sprechen. Bisher haben wir allerdings nur den Eindruck gewonnen, dass YYYY. hier alleine agiert.

Wir können nicht sagen, wie das Risiko von körperlichen Übergriffigkeiten durch YYYY. aussieht. Bisher wissen wir nichts von derartigem. Die Sorge davor besteht aber durchaus, insbesondere in emotional angespannten Situationen.

Wir hoffen sehr, dass YYYY. von den Angriffen ablässt und zu einem respektvollen Umgang mit anderen zurück findet. Aber für den Fall, dass ihr damit Konfrontiert werdet, möchten wir euch warnen, insbesondere persönliche oder interne Informationen mit der Person zu teilen. Auch möchten wir euch vor den Verschwörungsgeschichten warnen.

Auch da schon viele Leute in unseren Strukturen von YYYY. angegriffen und zu “Feinden” erklärt wurden, bitten wir euch auf euch und die Menschen in euren Räumen aufzupassen.

Solidarische Grüße,

das Soziale Zentrum Bochum

P.S.: Dieser Text ging auch an weitere Gruppen und Räume aus Dem Ruhrgebiet und der weiteren” Umgebung.

Die E-Mail ist ein klarer Diffamierungsversuch, bei dem es darum geht proaktiv Rufmord gegen die falsch beschuldigte Person zu betreiben und das Soziale Zentrum in eine bessere Position zu bringen, sollten – wie wir es jetzt tun – Belege zu dessen Übergriffen veröffentlicht werden.

Das zeigt sich auch daran, das keine konkreten Übergriffe benannt werden, außer Kritik und Ablehnung gegenüber der Linken Szene zu äußern. Konkrete Vorwürfe ließen sich nämlich ggf. widerlegen.

Und Wow, Menschen wehren sich, wenn gegen sie eine politische Rachekampagne gefahren wird und verbreiten angeblich Informationen darüber, dass menschenfeindliche Gruppen sich an Orten treffen und Veranstaltungen machen. Wer das als Übergriff sieht, kann auch Anti-Naziarbeit als Übergriff sehen.

Welche Räume Hausverbote gegen die falsch beschuldigte Person ausgesprochen haben sollen, wird auch nicht benannt. Damit sagen wir gar nicht, es gäbe keine weiteren Übergriffe aus der Linken Szene heraus. Es zeigt eher, dass sie Angst hat zu ihren Übergriffen zu stehen. Soziales Zentrum benennt doch Orte oder Gruppen, wo die beschuldigte Person ausgeschlossen wurde. Oder habt ihr zu viel Schiss, dass genauso wie gegen euch, bezüglich der entsprechenden Strukturen Beweise über massive Übergriffe durch diese vorliegen?


Opferkult: Die Wahrheit und Konsequenzen als Übergriff

Die E-Mail ist ein klarer Diffamierungsversuch, bei dem es darum geht proaktiv Rufmord gegen die falsch beschuldigte Person zu betreiben und das Soziale Zentrum in eine bessere Position zu bringen, sollten – wie wir es jetzt tun – Belege zu dessen Übergriffen veröffentlicht werden.

Das zeigt sich auch daran, das keine konkreten Übergriffe benannt werden, außer Kritik und Ablehnung gegenüber der Linken Szene zu äußern. Konkrete Vorwürfe ließen sich nämlich ggf. widerlegen.

Und Wow, Menschen wehren sich, wenn gegen sie eine politische Rachekampagne gefahren wird und verbreiten angeblich Informationen darüber, dass menschenfeindliche Gruppen sich an Orten treffen und Veranstaltungen machen. Wer das als Übergriff sieht, kann auch Anti-Naziarbeit als Übergriff sehen.

Welche Räume Hausverbote gegen die falsch beschuldigte Person ausgesprochen haben sollen, wird auch nicht benannt. Damit sagen wir gar nicht, es gäbe keine weiteren Übergriffe aus der Linken Szene heraus. Es zeigt eher, dass sie Angst hat zu ihren Übergriffen zu stehen. Soziales Zentrum benennt doch Orte oder Gruppen, wo die beschuldigte Person ausgeschlossen wurde. Oder habt ihr zu viel Schiss, dass genauso wie gegen euch, bezüglich der entsprechenden Strukturen Beweise über massive Übergriffe durch diese vorliegen?

Eine weitere Art in der sich das Soziale Zentrum Bochum zum Opfer stilisiert, ist zu jammern, weil Menschen „massive Konsequenzen“ angedroht worden seien.

Die Übergriffe des Sozialen Zentrums sind massiv – massive Übergriffe sollten massive Konsequenzen haben. Alles Andere würde dazu ermutigen, diese Übergriffe fortzuführen.

Mehr gibt es dazu nicht wirklich zu sagen, später wird aber auch nochmal auf den Zusammenhang der Aussage eingegangen.

Also, wir würden dem Sozialen Zentrum und Ende Gelände Bochum Folgendes raten:

Wenn ihr öffentliche Kritik und Konsequenzen nicht ertragen könnt, geht nach Nordkorea.

Dort ist man als autoritäre*r Linke*r sicher vor abweichenden öffentlichen Meinungen und es gibt auch keine Kohlekonzerne – schließlich ist ja alles in der Hand des Staates dort.

Der von Arbeiter*innen und Bäuer*innen regiert wird. Nach klassisch marxistischem Verständnis ist das dort also Sozialismus bzw. der Weg zu einer kommunistischen Gesellschaft. Oder ist es nicht der „Klimakommunismus“, den ihr euch vorstellt? Wenn Verstaatlichung nicht zum Kommunismus führt und der Staat die Klimakatastrophe gar nicht lösen kann, was macht es dann für einen Sinn mit autoritär kommunistischen Gruppen zusammen zu arbeiten? Sorry, wir stellen zu viele Fragen und denken zu viel.

Öffentlicher Angriff und Morddrohung

Als Folge der Mobbingkampagne kam es aus zu direkten Drohungen und Übergriffen.

Ein Person aus dem Ende Gelände Umfeld (genauer aus dem Umfeld der Person, welche wir im weiteren Person EG 1 nennen) ging so weit in ein öffentliche Veranstaltung zu behaupten die Vorwürfe sein real.

Und als die Person später damit konfrontiert wurde, dass dies ein Übergriffe gegen (reale) Betroffene von sexualisierter Gewalt und Nutzung von Vergewaltigungskultur sei – machte sie das Kehle-Durchschneiden-Zeichen und fordert die betroffenen Person auf sich umzubringen.

Körperlicher Übergriff: Person eingespeert.

Es kam nach der Mordrohung auch zu einem ersten körperlichen Übergriff.

Die Person, die wir später nennen EG Person I nennen, schloss, wissend dass sich dort die falsch beschuldigte Person befand, die Tür eines Hinterhofes und sperrte die Person so dort ein. Der falsch-beschuldigten Person gelang es nur den Hinterhof durch das Klettern auf eine fast zwei Meter hohe Mauer zu verlassen und sich durch das Durchqueeren eines anderen Grundstück zu befreien.
Das Einsperren fand in Begleitung einer Weiteren bei Ende Gelände Bochum und dem Sozialen Zentrum aktiven Person statt.

Absolut bewusstes Lügen

Dem Sozialen Zentrum ist dabei absolut klar, das die Vorwürfe nicht stimmen. Das äußerte auch die Person aus dem Umfeld des Sozialen Zentrums, die wir im ersten Teil schon mehrmals zitiert haben.

In ihren Nachrichten bezeichnete sie die vom SZ falsch beschuldigte und verfolgte Person als „vermeintliche Täter*in“.

Screenshot:

Vermeintlich bedeutet, das etwas fälschlich angenommen oder nur so zu sein scheint/schien, aber nicht wirklich ist. Dem SZ und seinem Umfeld ist also klar, das die Person fälschlich als „Täter*in“ beschuldigt wurde/wird. Klargestellt wurde das nie, stattdessen durchgängig auch in der Mail im Dezember der Vorwurf irgendwelcher Übergriffe und die falsch-beschuldigte Person würde die Linke Szene diffamieren und gegeneinander aufbringen.

Nun, wir glauben, die Szene braucht keine Diffamierung, alles, was wir aus größtenteils völlig ..

Quellen und Entgleisungen gegenüber Dritten belegen/ableiten können reicht schon um zu verstehen wie beschissenen sie ist.

Umerziehungswunsch

In der Mail des Sozialen Zentrums findet sich am Ende noch dieser Satz:

„Wir hoffen sehr, dass YYYY. von den Angriffen ablässt und zu einem respektvollen Umgang mit anderen zurück findet.“ Für uns zeigt sich darin der Wunsch die falsch-beschuldigte Person zu unterwerfen. Wie soll ein respektvoller Umgang mit wem möglich sein, der*die selbst unfähig ist Andere mit Respekt zu behandeln? Echter Respekt beruht auf Gegenseitigkeit, sonst ist er nur Unterordnung. Es ist die gleiche Menschenfeindlichkeit, die sich generell in autoritär kommunistischen Kreisen findet. Menschen sollen von oben herab nach dem Realitäts- und Moralverständnis geformt werden. Dies erinnert daran, wie im Patriarchat mit jungen Menschen vor allem Kindern umgegangen wird. Und genau diese patriarchale Sicht auf andere Menschen als kleine Kinder, die erzogen werden sollen, ist auch die Weltsicht eine der Beteiligten, wie wir gleich aufzeigen werden.

Kurze Zusammenfassung

An dieser Stelle zusammengefasst: Menschen aus dem autoritär-linken Spektrum und dessen Umfeld schließen sich gemeinsam zusammen, erfinden sexualisierte Übergriffe durch eine anarchistische Person, die Person ist Betroffene von sexualisierter Gewalt – während sie selbst aktiv mit Vergewaltigungsbeteiligten oder Unterstützer*innen zusammenarbeiten.

Als begonnen wird darauf aufmerksam zu machen, beginnen sie eine Rufmordkampagne in vermutlich ganz NRW. Auf die Kampagne folgend kommt es mindestens einer Morddrohung und einem Versuch die falsch-beschuldigte Person einzusperren. Und aus der ach so „awaren“ Bochumer Linken Szene stellt sich niemand dagegen. Zumindest nicht aus deren harten Kern. Im Gegenteil, weitere Gruppen zu denen wir dann demnächst noch was schreiben werden, beteiligen sich. Vielleicht ein guter Grund diese Szene los werden zu wollen.

Nachfolgend wollen wir einmal die Motivation zentraler Beteiligter aufzeigen, damit auch dem*der Letzten klar wird – das Ganze ist kein Versehen, sondern eine Ideologisch motivierte Strategie.

Zitat: „[…], ja ich bin inzwischen Mitglied der Linkspartei und mache da vor allem Sozialberatung. Für Haustürwahlkampf habe ich meist keine Zeit, würde das aber nicht kategorisch ausschließen zu machen. In Bochum haben wir viele Bewegungslinke (u. a. aus der Klimabewegung), die meiner Meinung nach von der Basis ausgehende Aktivenarbeit etablieren – wäre das anders, hätte ich da auch keinen Bock darauf.

Mein Hauptfokus an politischer Arbeit liegt aber weiterhin in anti-autoritären, basisdemokratischen Gruppen wie EG und SZ und ideologisch bleibe ich Anarchisti.

Ich kann dir meine genauen Gründe erklären, wenn du sie hören magst, aber du darfst mich auch weiter einfach ignorieren, auch wenn ich das sehr kindisch finde.“

Auch nachdem die adultistische Aussage kritisiert wurde, wurde weiter so gesprochen:

„Jo, macht mir nichts aus, ich habe inzwischen ein gutes stabiles soziales Netzwerk in Bochum, ich brauche dich nicht in meinem Leben. Ist nur immer etwas awkward, wenn man sich begegnet, aber wenn dir das hilft dich besser zu fühlen, ignorieren wir uns einfach wie kleine trotzige Kinder.“

Hier wird die ganze autoritäre Absurdität der Denkweise von EG Person I deutlich:

Eine Person, die einfach nur keinen Kontakt und in Ruhe gelassen werden wollte, in deren Leben gleichzeitig durch falsche Beschuldigungen und Hausverbote eingegriffen wurde, anzugreifen weil sie nachfragt, ob etwas stimmt, bevor sie deshalb eine andere Person anders behandelt…
Wir fragen uns was EG Person 1 eigentlich genau will, ignoriert werden, oder das Gegenteil? Und wenn EG Person I so ein stabiles soziales Netzwerk hat, warum ist das Ganze für die Person dann so wichtig?

Aber es passt in ein Weltbild, dass sich vorstellt Andere müssten von Autoritäten – wie Kinder, zu besseren Menschen erzogen werden. Dieses Weltbild in Abstufungen muss die staatliche Linke immer verinnerlichen. Denn nur wenn sie besser für die Menschen entscheiden kann – als es die Menschen direkt und in horizontalen Netzwerken selbst können – kann sie rechtfertigen, den Staat als Mittel zu nutzen und somit durch Parteien, Parlament oder Zentralkomitees und Diktator*innen über diese zu entschieden. Vielmehr würde sie ja sonst den Menschen helfen müssen, sich gegen den Staat zu verteidigen und durch dessen Zerstörung die Freiheit zu erkämpfen.

In den Augen der staatlichen Linken sind wir also in unterschiedlichem Ausmaß kleine Kindern.

Es sei auch noch angemerkt, dass jemenschen persönlich zu shamen und dann auch noch Kontakt zu erzwingen, obwohl diese Person keinen Kontakt zu einem*einer*eines wünscht, ist die klassische Einstellung von stalkenden Personen. Stalking zeichnet sich dadurch aus, ohne begründetes Interesse einer anderen Person gegen deren Willen einen Kontakt aufzudrängen oder zu erzwingen.

Ein begründetes Interesse kann ggf. sein Übergriffe zu stoppen/konfrontieren, Konflikte zu klären oder gemeinsame Probleme zu lösen, Bedürfnisse zu besprechen – Angebote zu unterbreiten, oder sich zu entschuldigen.

Was sicher nie ein begründetes Interesse ist, Kontakt um des Kontaktes-Willen zu erzwingen, wenn die andere Person das ablehnt

Die Aussage, es gäbe duale Organisation in Partei und selbstorganisierten Gruppen ist kein anarchistisches Grundprinzip. Im Gegenteil, die Ablehnung der politischen Revolution – die Ablehnung der Nutzung/Übernahme der staatlichen Macht ist der Kern anarchistischer Theorie und Praxis.

Zu behaupten, „Anarchisti“ zu sein und gleichzeitig gegen den Kern anarchistischer Theorie und Praxis zu handeln ist so ähnlich, wie zu behaupten, man sei selbst vegan, während man freiwillig in einer Schlachterei arbeitet und dort gäbe es noch einige Veganer*innen.

Die freiwillige(!) Tätigkeit in einer Schlachterei widerspricht dem Grundprinzip des Veganismus so sehr, dass man schlichtweg nicht vegan sein kann und gleichzeitig dort arbeiten. Zumindest soweit man nicht direkt dazu gezwungen wird. Glücklicherweise besteht neben dem Zwang zur Lohnarbeit in unserer Gesellschaft, kein ernsthafter Zwang (aktives) Parteimitglied zu sein.

Übrigens, die Person aus dem SZ Umfeld von der die Aussagen in Teil I stammen, lebt mit EG Person I beidseitig gewünscht und freiwillig zusammen Hier zeigt sich der gleiche Anti-Anarchismus, den auch die Person aus dem SZ-Umfeld in sich trägt und dieser scheint auch bei EG Person I einer der zentralen Motivationsfaktoren für die Übergriffe durch Ende Gelände Bochum und das Soziale Zentrum zu sein.

Ein letzter Hinweis: Man kann ja Staatssozialisti sein, aber dann sollte dazu einfach gestanden werden. Dann lässt sich inhaltlich diskutieren – auch öffentlich. Anderen und sich vielleicht auch selbst etwas vorspielen zu müssen, zeigt auf jeden Fall nicht eine gefestigte und stabile Grundhaltun

Person Ende Gelände I ist auch bereit zu körperlichen Übergriffe, wie das Einsperren im Hinterhof zeigt. Zwar gehen wir aufgrund der Art und körperlichen Fähigkeiten von EG Person I nicht davon aus, daas diese Person Menschen zum Beispiel direkt physisch angreift. Aber wer bereit ist, aus eigener Kränkung und Rache für das Aufzeigen der eigenen Übergriffe Menschen einzusperren, mag auch zu noch krasseren Mitteln greifen.

Alle Personen welche Probleme mit Menschen aus Linker Szene/EG Bochum haben, können uns ggf. kontaktieren. Bereits jetzt überlegen wir, ob und wen wir genauer über EG Person I informieren sollten, dass würde dem Schutz vor Übergriffen durch diese Person dienen. Bitte veröffentlicht ggf. die Informationen nicht. Wir verbreiten sie auch nur verschlüsselt.

EG Person 2: Lügen auf Trump- und Stalinniveau zum Machterhalt

Am Punkt der Selbstverleugnung gibt es auch Überschneidungen mit einer anderen zentralen Person in Ende Gelände Bochum.

Von EG Person 2 wissen wir, dass diese Person ebenfalls in die „Awarness“-Arbeit von EG Bochum eingebunden war/ist(?). Anders als bei EG Person I gehen wir jedoch nicht von einer starken ideologischen Motivation aus, sondern von reinem Machtkalkül.

Warum?

Die Person hat tatsächlich in einer Mail kritisiert, dass das Rote Ruhrgebiet im Sozialen Zentrum aktiv ist. Wir haben der Person/EG geschrieben, ob wir das veröffentlichen sollen, weil es uns wichtig ist faktenbasiert zu argumentieren – es gab keine Reaktion darauf.

Gleichzeitig verleugnet die Person aber, dass das Rote Ruhrgebiet im Sozialen Zentrum aktiv ist.

Dabei leugnet sie sogar die öffentlichen Fakten. Das zeigt sich in dieser E-Mail, die unter Pseudonym an EG-Bochum geschrieben wurde, um abzuchecken, welche Geschichte Ende Gelände/Soziales Zentrum nach aussenhin erzählt:

„mit rotem Ruhrgebiet arbeiten wir nicht zusammen. Die sind auch nicht im SZ aktiv. Das ist eine Falschbehauptung einer Person die wegen übergriffigem Vewrhalten Hausverbot im SZ bekommen hat und uns nun schaden will.“
Als Kontext hier noch einmal die Instagram-Posts zu den Veranstaltung Veranstaltung 1 und Veranstaltung 2. Und die Person aus dem SZ-Umfeld hat ja auch klar gesagt, dass das Rote Ruhrgebiet ins Soziale Zentrum gelassen wurde.

An dieser Stelle kann nur noch von einer Realitätsverleugnung gesprochen werden, die einen*eine stark an Beteiligte der Neuen Rechten zum Beispiel Donald Trump erinnert. Der ja auch, wenn er mit der Realität konfrontiert wird, diese immer weiter bis zur Absurdität leugnet.

Heute ist das Eine wahr – morgen das Gegenteil.

Was ist die Motivation dahinter?

Wir gehen davon aus, dass es der Person vor allem darum geht, den schönen Schein zu bewahren und Konflikte mit dem Sozialen Zentrum und der linken Szene zu vermeiden, um die eigene Machtposition abzusichern. Dafür ist sie bereit Menschenfeind*innen und Beteiligte an Vergewaltigungsstrukturen zu schützen.

Das zeigt die Beschreibung der vom Sozialen Zentrum angriffenen Person als „strukturschädigend“:

„Die Person zeigt seit Jahren in Bochum und Umgebung übergriffiges und strukturschädigendes Verhalten“

Wir fragen uns selbstverständlich um welche Strukturen es dabei gehen soll?

Vermutlich kann das Soziale Zentrum diese nicht benennen, oder es führt hin zur Ablehnung autoritär-kommunistischer Gruppen.

Das passt auch zu einer weiteren Aussage:

“Diese Person hat ebenfalls Hausverbot in der Oval Office Bar und will auch denen schaden, auch hier agiert die Person mit Falschbehauptungen, Drohungen und Diffamierungen.“

An der Stelle wird klar, EG Person II arbeitet mit der leninistisch-stalinistischen Bar zusammen. Sind die Falschbehauptungen, die gleichen, die auch wir aufstellen?

Das die Bar eine Veranstaltung gemacht hat, wo man sich Hammer und Sichel auf die Nägel als „süßes Nageldesign?“ malen lassen konnte, oder das sie Menschen zu Veranstaltungen zum Thema Revolution einlädt, die sagen:

„If anything can beat Hipster Hitler and Pepe the Frog

It’s queer stalin in pink camouflage. („Falls irgendetwas Hipster Hitler und Pepe den Frosch schlagen kann. Ist es queer Stalin in Pinker Tarnkleidung.“) – Quelle

Das Alles erinnert auch wieder stark an den autoritären Kommunismus oder Faschismus. Stalin beispielsweise ließ nachträglich Menschen aus Fotos radieren, nachdem er sie beseitigen lassen hat.

Anarchist*innen wurden unter den Bolschewiki als

Und dabei gab es Personen, die einfach Mitläufer*innen waren, denen es wichtiger war ihre eigene Privilegien zu erhalten.

Direkt vor Augen führt uns diese Realitätsverzerrung Donald Trump. Der ja anders als Politiker*innen, die einfach aus Machtinteresse, aber im Bewusstsein der Wahrheit lügen, viele seiner Lügen selbst glaubt bzw. sich eine eigene Realität schafft.

erson EG II steht diesem nicht wirklich nach. Aber zum Glück verfügt das Soziale Zentrum Bochum unseres Wissens nach nicht über Nuklearwaffen, dass beruhigt wenigstens etwas.

EG Person II außerdem massiv transfeindlich?

Es gibt außerdem Indizien, dass die Person an einer transfeindlichen Mobbingkampagne innerhalb der der Bochumer Linken Szene in den letzten Jahren beteiligt war. Wir betonen, dass es Indizien sind – und dies nicht abschließend belegt ist.

So äußerte sie im Mai 2025 den Verdacht eine trans Person habe sich selbst transfeindlich geoutet und war zuvor an einem „Awarnessprozess“ mit dieser beteiligt – übrigens zusammen mit genannter Oval Office Bar. Dies geht aus Protokollen des Sozialen Zentrums hervor. Eine damals hauptamtlich in der Oval Office Bar aktive Person war außerdem an zwei massiv transfeindlichen Übergriffen beteiligt, was das gemeinsame Vorgehen gegen eine trans Person realistisch erscheinen lässt.

So sprach diese hauptamtliche Person einer weiteren nicht-binären Person ab, von sexualisierter Gewalt betroffen sein zu können und sagte, trans Personen und queere Männer seien ja gar nicht so schlimm unterdrückt (worden) wie cis Frauen. Bei einem anderen Ereignis sprach sie der offen nicht-binären Person zu, sie habe ja männliche Privilegien; bezogen darauf einen Job zu bekommen. Die Unterdrückung von trans Personen scheint für die (damals) hauptamtliche Person aus der Oval Office Bar nicht zu existieren.

(Obwohl die Person nicht mehr hauptamtlich dort arbeitet, ist sie unseres Wissen weiter ein wichtiges Kollektivmitglied.)

Wir stehen leider nicht in Kontakt mit der vermutlich betroffenen Person der vermutlichen gemeinsamen Mobbingkampagne durch EG Person II und Oval Office Bar, weil diese sehr große Probleme und Traumata hat. Deshalb wollen wir keine weiteren Details äußern.

Wir erwähnen es hier dennoch recht ausführlich, weil das Soziale Zentrum davon spricht, es wäre jemandem unter Umständen „massive Konsequenzen“ angedroht worden. Genau darum geht es. Dazu: Wer eine Person aus der trans Community mit solchen Mitteln angreift, sollte – wenn es sich bestätigt, „massive Konsequenzen“ erleben, das ist queere Selbstverteidigung.

Sich darüber zu beklagen, ist Teil eines von uns schon angesprochenen linksautoritären Opferkult, der alle Verantwortung für eigene Übergriffe auf böse äußere Mächte schiebt.

EG Person III Indizien für eine weitere Motivation

Wir haben darüber hinaus Indizien, aber keine Belege, das eine weitere Person aus EG mit autoritären und transfeindlichen Strukturen in Bochum zusammenhängt.

Namentlich der Gruppe Initiative demokratischer Kornföderalismus.

Diese feiert unter Anderem in Reden die in Bochum sehr beliebte Alexandra Kollontai, die wir in unserem Artikel zum 8. März und den feministischen Wochen 2026 bereits ausführlich eingeordnet haben.

Außerdem ist sie offen transfeindlich. Beispielsweise organisierte sie zusammen mit der feministischen Allianz als Abschluss der feministischen Wochen einen Weiberrat. Explizit wurden dabei trans Personen und FLINTA eingeladen.

Screenshot:

Nun trans Männer sind keine Weiber, sondern Männer, und nicht-binäre Personen nicht-binäre Personen und viele inter Personen sind auch keine Frauen. Manche inter Personen sind cis.

Wer FLINTA bzw. trans unter inter Personen unter dem Motto Weberrat einlädt, verneint das und stempelt sie als Frauen light ab. Es ist so, wie wenn jemand trans Frauen unter dem Motto „Kerlerat“ einladen würde.

Das Ganze ist Absicht und kein Versehen:

Menschen aus der Initiative bzw. deren Umfeld sind auch schon transfeindlich und anti-anarchistisch gegen die vom SZ falsch beschuldigte Person aktiv geworden.

Belege dazu werden wir in den nächsten Monaten in einem weiteren Artikel zum schon erwähnten autoritär Kommunistischen Netzwerk in Bochum veröffentlichen.

Dann auch mehr zur Initiative, deren Zusammenhang mit dem Sozialen Zentrum und der Oval Office Bar.

Fazit: Diese Szene muss weg

Das Soziale Zentrum Bochum betreibt zusammen mit anderen autoritär-kommunistisch geprägten Strukturen in Bochum eine Rachekampagne gegen eine*n Überlebende*n von sexualisierter Gewalt. Vorwand sind dabei vermeintliche (sexualisierte) Übergriffe dieser Person. Eigentlich geht es jedoch darum Menschen mundtot zu machen, die anarchistische Positionen vertreten, weil sowohl öffentliche Kritik (unabhängig von wem die real kommt), als auch das Verweigern von persönlichem Kontakt die Psyche zahlreicher Menschen im Sozialen Zentrum vor allem bei der Gruppe Ende Gelände anzugreifen scheint. Außerdem versucht das Soziale Zentrum so sein Zusammenarbeiten mit dem Roten Ruhrgebiet zu vertuschen.

Da die Vorwürfe erfunden sind, geschieht diese Racheaktion hinter dem Rücken der Person über persönliche und E-Mailkontakt.
Mindestens eine Person aus dem Umfeld von Ende Gelände Bochum geht dabei soweit, nachdem sie damit konfrontiert wurde, damit zu drohen die betroffene Person zu ermorden. Menschen aus Ende Gelände sperren die betroffene Person in einen Hinterhof ein.

Solidarität gibt es aus der Linken Szene trotz ihrer vermeintlich feministischen Grundhaltung mit Betroffenen von sexualisierter Gewalt nicht. Das würde uns sprachlos machen, wenn wir nicht (inzwischen) wüssten, wie ungehemmt und menschenfeindlich diese in Bochum ist.

Wir haben beschrieben, dass das Rote Ruhrgebiet weiterhin massive Unterstützung aus dieser Szene erfährt.

Uns haben keine Warnungen vor dieser Gruppe erreicht, die klar an Vergewaltigungen beteiligt war, vielleicht auch weiter ist und mit anderen Strukturen die dies auch tun zusammenarbeitet.

Das diese Struktur keine direkten Konsequenzen erlebt macht klar – das Gerede in Bochum und Umgebung gegen „Täter“ vorgehen zu wollen ist verlogen.

Sexualisierte Gewalt ist in den Linke Szenekreisen (zumindest hier) größtenteils ein Thema mit dem populistische Politik für einen autoritären Kommunismus und Strafrechtsfeminismus gemacht wird.

Wer so vorgeht ist Teil von und unterstützt Vergewaltigungskultur. Für uns ist klar, ein besseres solidarisches und weniger patriarchales oder gar Bochum ohne Patriarchat kann es nur geben, wenn dieser Szene eine Ende bereitet wird.

Wir möchten das Schlusswort nun den genannten zwei Überlebenden sexualisierter Gewalt geben:

„Als Familie aus der Arbeiter*innenklasse stellen wir uns gegen den Versuch unser Leid für die Errichtung und Verehrung von Diktaturen zu instrumentalisieren. Autoritäre Kommunist*innen sind Verräter*innen der Arbeiter*innenklasse und aller anderen unterdrückten Menschen.

Ihren Verrat haben sie unzählige Male gezeigt, ein Teil davon sind Abertausende bis

Millionen Fälle sexualisierter Gewalt: In Lagern, Folterkammern, Gefängnissen.

Autoritäre Kommunist*innen feiern die Vergewaltigung unserer Klassen-Geschwisterchen, wenn sie ihr Fahnen mit Hammer und Sichel schwenken oder sich diese widerwärtigen Symbole auf die Nägel schmieren.

Unter jenen, die vergewaltigt und gefoltert wurden, sind einige der mutigsten Kämpfer*innen, die für eine Welt ohne Staat und Kapitalismus – Klassenherrschaft gekämpft haben. Wir werden sie nicht vergessen!

Als Überlebende von sexualisierter Gewalt fordern wir alle, die es ernst meinen mit der Ablehnung des Patriarchats auf, gegen das Soziale Zentrum, die Gruppe Ende Gelände Bochum und das Rote Ruhrgebiet vorzugehen.

Die Linke Szene redet immer von Solidarität mit FLINTA-Personen und Feminismus – wir sind eine Frau und eine Nichtbinäre Person – beide queer, wo bleibt ihr wenn wir angegriffen werden?

Oder ist das nur hohles Gelabere auf euren Demos, um vor Anderen cool dazustehen?

Wer es ernst meint, macht den Unterstützer*innen der Vergewaltigungskultur in Bochum die Hölle heiß!“

PS: Wir grüßen die mutigen Menschen in Minneapolis, den Rest von Minnesota und den USA. Ihr zeigt der Welt, das wir keine kommunistische Partei brauchen, sondern wir einfachen Menschen in der Lage sind ohne Staat, Parteien und Politiker*innen für einander einzustehen.“